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Mehr als 20 Auszubildende starten bei Humanas

Mehr als 20 Auszubildende starten bei Humanas

Mit 25 neuen Auszubildenden startet Humanas in das Ausbildungsjahr 2026/27. Buddy-Patenschaften, Azubi-Camp und individuelle Einarbeitung schaffen optimale Bedingungen für den Berufseinstieg.

Ausbildungsstart mit individueller Begleitung

Bei Humanas sind in diesem Ausbildungsjahr insgesamt 25 neue Auszubildende gestartet. Ab August bzw. September beginnen sechs Personen die Ausbildung zur Pflegefachkraft und 19 Menschen die einjährige Ausbildung in der Pflegehilfe. In nahezu allen Humanas-Wohnparks starten ein bis drei neue Nachwuchskräfte. Acht der neuen Auszubildenden waren zuvor bereits als Kolleginnen und Kollegen bei Humanas tätig. Zudem verstärken zwei angehende Pflegefachkräfte aus Indonesien sowie drei Pflegehilfeschülerinnen und -schüler aus Syrien und Indien die Teams.  

„Eine gute Ausbildung bedeutet für uns weit mehr als die Vermittlung von Fachwissen”, erklärt Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas. „Wir möchten die Menschen von Anfang an begleiten, fördern und sie zu einem Teil unserer Gemeinschaft machen.” Mit Patenschaften, strukturierter Einarbeitung und gemeinsamen Veranstaltungen sollen dafür beste Voraussetzungen geschaffen werden.

Im Wohnpark beteiligt sich die Auszubildende Liah Apel (l.) am Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner im Magdeburger Wohnpark Hans-Grade-Straße. Foto: Humanas

Im Wohnpark beteiligt sich die Auszubildende Liah Apel (l.) am Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner im Magdeburger Wohnpark Hans-Grade-Straße. Foto: Humanas

Die 17-jährige Liah Apel fühlt sich schon zu Beginn ihrer Ausbildung im Magdeburger Wohnpark in der Hans-Grade-Straße wie angekommen. „Ich habe hier das Team und die Bewohnerinnen und Bewohner in meinem dreimonatigen Praktikum vorher kennengelernt”, erinnert sich die junge Magdeburgerin, die mit der einjährigen Ausbildung zur Pflegehelferin im September startet. Nach weiteren Praktika bei verschiedenen Unternehmen entschied sie sich bewusst für Humanas. Besonders die Arbeitsatmosphäre und die Menschen vor Ort hätten sie überzeugt.

Azubi-Camp und Kickoff fördern Gemeinschaft

Traditionell wurden Liah Apel und die anderen neuen Auszubildenden bereits Anfang August bei einer gemeinsamen Kickoff-Veranstaltung begrüßt. Dazu gehörte auch das mittlerweile etablierte Bootfahren in Magdeburg, in diesem Jahr Tretbootfahren im Rotehornpark. Später folgte ein dreitägiges Azubi-Camp mit Schulungen zu Themen wie Motivationstechniken, Lernstrategien, Hygienegrundlagen und wichtigen praktischen Inhalten für den Pflegealltag. Ein Azubi-Speed-Dating sorgte zudem dafür, dass sich die neuen Nachwuchskräfte untereinander kennenlernen und erste Kontakte knüpfen konnten.

„Unsere Auszubildenden sollen sich von Beginn an willkommen fühlen und wissen, dass sie jederzeit Unterstützung erhalten“, erklärt Jenifer Diedrich, Referentin für Aus- und Weiterbildung bei Humanas. „Durch unsere praxisnahen Schulungen, die enge Begleitung in den Wohnparks und den Austausch untereinander schaffen wir eine solide Grundlage für einen erfolgreichen Ausbildungsstart.”

Buddy-Patenschaften stärken den Ausbildungsalltag

Bewährt hat sich zum Ausbildungsstart auch die Humanas-interne Buddy-Patenschaften: Dabei erhält jede Auszubildende und jeder Auszubildende eine feste Ansprechperson aus dem jeweiligen Wohnpark-Team. Die Patinnen und Paten begleiten die Nachwuchskräfte im Arbeitsalltag, unterstützen bei Fragen und erleichtern die Orientierung in den ersten Monaten. Sichtbar wird die Patenschaft durch einen Button sowie eine Urkunde.

Wie wertvoll dieses Konzept sein kann, zeigt sich beispielsweise im Magdeburger Wohnpark Ulnerstraße. „Ich habe durchweg positive Erfahrung mit meinem Buddy gesammelt und freue mich umso mehr, diese Erfahrungen nun weitergeben zu dürfen”, berichtet Melanie Nachreiner, die ihre Ausbildung zur Pflegehelferin kürzlich abgeschlossen hat.

Kiara-Lynn Flörcke (l.) und ihre Buddy-Patin Melanie Nachreiner bei der Übergabe der Patenschaft im Wohnpark Ulnerstraße in Magdeburg. Foto: Humanas

Kiara-Lynn Flörcke (l.) und ihre Buddy-Patin Melanie Nachreiner bei der Übergabe der Patenschaft im Wohnpark Ulnerstraße in Magdeburg. Foto: Humanas

Sie begleitet nun als Patin die 17-jährige Kiara-Lynn Flörcke, welche sich über die Patenschaft freut: „Wir mögen uns gern und ich erhoffe mir von der Zeit vor allem Zusammenhalt, Vertrauen und Unterstützung.” Und dies werde die Auszubildende bekommen, sichert ihr Melanie Nachreiner zu, denn die 42-jährige Magdeburgerin weiß aus eigener Erfahrung, wie hilfreich eine solche Begleitung beispielsweise bei schulischen Herausforderungen sein kann.

Strukturierte Einarbeitung in den Wohnparks

Neben der Buddy-Patenschaften setzt Humanas auf eine individuell abgestimmte Einarbeitung. Die zentrale Praxisanleitung hat einen Standard entwickelt, der neue Auszubildende systematisch an die Ausbildungsinhalte heranführt. Dazu gehört auch eine spezielle Azubi-Tour, welche im Dienstplan der jeweiligen Wohnparks vermerkt ist. Dabei lernen die Nachwuchskräfte die unterschiedlichen Versorgungsbereiche der ambulanten Pflege und Tagespflege, Bewohnerinnen und Bewohner sowie die vielfältigen Aufgaben im Pflegealltag individuell nach und nach kennen.

Insgesamt absolvieren damit derzeit 42 Auszubildende ihre Ausbildung bei Humanas. Darunter befinden sich auch internationale Nachwuchskräfte beispielsweise aus Marokko und Indonesien, die die Teams mit ihren Erfahrungen und Perspektiven bereichern. 

Anerkennungsprüfungen zur Pflegefachkraft bestanden

Anerkennungsprüfungen zur Pflegefachkraft bestanden

Ein großer Erfolg für unser Wohnpark-Teams: Tetiana Perevedentseva und Diana Chepchirchir haben ihre Anerkennungsprüfungen bestanden. Damit haben beide einen wichtigen Meilenstein auf ihrem beruflichen Weg erreicht und können künftig als Pflegefachkräfte arbeiten.

Tetiana Perevedentseva aus dem Magdeburger Wohnpark Ulnerstraße ist seit Dezember 2024 bei Humanas und bringt bereits Erfahrung als Krankenschwester aus der Ukraine mit. Da diese Ausbildung in Deutschland nicht automatisch anerkannt wird, hat sie an einem Vorbereitungskurs beim Bildungszentrum für Gesundheitsberufe (BZG) in Magdeburg teilgenommen und die sogenannte Kenntnisprüfung erfolgreich bestanden. Nach Ausstellung der Berufsurkunde vom Landesverwaltungsamt in Halle wird Tetiana Perevedentseva künftig offiziell als Pflegefachkraft tätig sein.

Im Wohnpark Magdeburg Ulnerstraße hat Tetiana Perevedentseva (5.v.l.) ihre Anerkennungsprüfung erfolgreich bestanden und wurde vom Team beglückwünscht. Foto: Humanas

Im Wohnpark Magdeburg Ulnerstraße hat Tetiana Perevedentseva (5.v.l.) ihre Anerkennungsprüfung erfolgreich bestanden und wurde vom Team beglückwünscht. Foto: Humanas

Auch Diana Chepchirchir, die im Wohnpark Wolmirstedt tätig ist, hat diesen Weg erfolgreich gemeistert. Sie ist seit Dezember 2023 Teil von Humanas und hat sich nach ihrer Zeit als Pflegekraft gezielt weiterentwickelt. Angefangen als Pflegekraft in Zielitz, wechselte sie im Herbst 2025 nach Wolmirstedt. Ebenfalls über den Vorbereitungskurs beim BZG hat sie sich intensiv auf die Prüfung vorbereitet und diese bestanden. Mit Erhalt der Berufsurkunde wird auch sie nun anerkannte Pflegefachkraft sein.

Qualifikation mit deutscher Ausbildung verglichen

Die sogenannte “Anerkennungsprüfung” ist ein zentraler Schritt für internationale Pflegekräfte in Deutschland. Dabei wird überprüft, ob die im Ausland erworbene Qualifikation mit der deutschen Ausbildung vergleichbar ist. Falls Unterschiede bestehen, absolvieren die Teilnehmenden einen Anpassungslehrgang oder bereiten sich auf eine Kenntnisprüfung vor. In dieser Prüfung werden fachliches Wissen, pflegerische Kompetenzen und praktische Fähigkeiten bewertet. Erst mit bestandener Prüfung und offizieller Berufsurkunde ist die Tätigkeit als Pflegefachkraft in Deutschland möglich.

Im Wohnpark Wolmirstedt hat Diana Chepchirchir (M.) den nächsten Schritt zur Pflegefachkraft erreicht. Foto: Humanas

Im Wohnpark Wolmirstedt hat Diana Chepchirchir (M.) den nächsten Schritt zur Pflegefachkraft erreicht. Foto: Humanas

Die beiden Erfolgsgeschichten zeigen, wie viel Engagement und Durchhaltevermögen hinter diesem Weg steckt. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig gezielte Unterstützung und Qualifizierung sind, um internationale Fachkräfte nachhaltig zu stärken.

Herzlichen Glückwunsch an Tetiana Perevedentseva und Diana Chepchirchir zu diesem großartigen Erfolg!