von Jennifer Lorbeer | 12. Oktober 2026
Das schöne Herbstwetter haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Humanas-Wohnparks Colbitz für aktive Freizeit im Freien genutzt. Auf dem Programm stand Wikingerschach, auch als Kubb bekannt. Für viele war das Spiel eine völlig neue Erfahrung. Umso größer waren Neugier und Begeisterung, als die ersten Spielregeln erklärt worden sind, wie Pflegekraft Katja Helmholz berichtete.
Schnell entwickelte sich eine fröhliche Stimmung. Die gebildeten Mannschaften traten mit viel Ehrgeiz gegeneinander an, während weitere Bewohnerinnen und Bewohner das Geschehen in geselliger Runde verfolgten und die Teams lautstark unterstützten. So war der gesamte Vormittag von guter Laune, Gelächter und einem großartigenGemeinschaftsgefühl geprägt.
Neben dem Spaß bot das Spiel auch zahlreiche positive Effekte. Wikingerschach fordert Konzentration, Koordination und Treffsicherheit und fördert gleichzeitig die Beweglichkeit. Durch das Werfen der Holzstäbe wurden verschiedene Muskelgruppen aktiviert und körperliche Ressourcen spielerisch trainiert.
Besonders beeindruckend war ein Moment, der die motivierende Wirkung des Spiels zeigte. Aus Freude am gemeinsamen Wettkampf und mit dem Ziel, die Holzklötze noch besser treffen zu können, verließ eine Bewohnerin kurzerhand ihre gewohnte Sitzposition im Rollstuhl und stand selbstständig auf, um ihren Wurf auszuführen.
Am Ende waren sich alle einig: Der Vormittag war ein voller Erfolg. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich nicht nur über die gemeinsame Zeit an der frischen Luftgefreut, sondern auch darüber, im Alter noch etwas Neues kennengelernt und ausprobiert zu haben.
von Alexandra Borchert | 6. September 2026
Ein besonderer Filmnachmittag liegt hinter dem Humanas-Wohnpark Colbitz: Das Filmteam von Adler-Film Colbitz war zu Gast und zeigte den Bewohnerinnen und Bewohnern den Spielfilm „Ein Tag im April“. Die Resonanz war groß – viele Zuschauerinnen und Zuschauer waren sichtlich bewegt sowie begeistert von dem Film und der Geschichte, die darin erzählt wird.
Besonders schön: Der Film kommt direkt aus der Region. Entstanden ist er aus der Leidenschaft einer Gruppe von Film- und Geschichtsbegeisterten aus Colbitz. Viele Mitwirkende standen selbst vor der Kamera, andere waren hinter den Kulissen aktiv. So wurde aus einer regionalen Idee ein aufwendig produzierter Spielfilm, der mittlerweile sogar bei internationalen Filmfestivals Beachtung und mehrere Auszeichnungen gefunden hat.
Geschichte spiet vor Kriegsende
Der Film spielt am 12. April 1945 in Colbitz, wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht Feldwebel Wilhelm Schuppenhauer, der angesichts der näher rückenden amerikanischen Truppen eine mutige Entscheidung trifft: Er möchte Colbitz kampflos übergeben und damit die Bevölkerung, Flüchtlinge und Kriegsgefangene vor weiterer Gewalt und Zerstörung bewahren.
Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner war der Filmnachmittag deshalb etwas Besonderes. Viele kennen die Orte der Region, manche haben eigene Erinnerungen an vergangene Zeiten oder Geschichten aus der Familie. Und wenn dann Schauspielende und Filmteam persönlich vor Ort sind, wird aus einem Filmnachmittag schnell eine Begegnung mit der eigenen Heimatgeschichte.
Fazit der Teilnehmenden: Ein gelungener Nachmittag, eine bewegende Geschichte und ein schönes Beispiel dafür, wie Kultur und Geschichte Menschen miteinander verbinden können.
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team von Adler-Film Colbitz für den Besuch im Wohnpark Colbitz und diesen besonderen Nachmittag!

Bewohnerinnen und Bewohner erleben gemeinsam mit den Filmschaffenden einen besonderen Kino-Nachmittag. Foto: Humanas
von Alica Warsawski | 11. August 2026
Ob Mirabellen vom Grundstück, selbst gezogenes Gemüse aus dem Hochbeet oder gemeinsam zubereitete Leckereien – in unseren Wohnparks wird aus dem Sommer eine richtig gute Ernte.
Im Wohnpark Osterwieck haben Bewohnerinnen und Bewohner gemeinsam mit Auszubildenden Mirabellen vom Humanas-Grundstück geerntet und anschließend verarbeitet. Nach dem Entsteinen wurden die Früchte zu einem leckeren Kompott gekocht. Für den besonderen Abschluss sorgte Frau Wendt: Sie verfeinerte das Dessert mit Sahne und bunten Streuseln – natürlich wurde anschließend gemeinsam probiert.

In Osterwieck werden Mirabellen zu leckerem Kompott verarbeitet. Foto: Humanas
Auch im Wohnpark Colbitz waren die Mirabellenbäume reich gefüllt. Gemeinsam ging es zum Pflücken, bevor die Ernte im Wohnpark weiterverarbeitet wurde. Beim Entsteinen wurde viel erzählt und gelacht. Aus den Früchten entstehen nun hausgemachte Marmelade und süßes Kompott.

Bewohnerinnen und Bewohner aus Colbitz verwandeln ihre Ernte in Marmelade und Kompott. Foto: Humanas
Im Wohnpark Schönebeck hieß es ebenfalls: Ärmel hoch und ernten! Was die Bewohnerinnen und Bewohner im Frühjahr gemeinsam in Pflanzkübeln und Hochbeeten angelegt hatten, konnte nun eingesammelt, verarbeitet und natürlich auch probiert werden. Mit dabei waren neben den Bewohnerinnen und Bewohnern auch Gäste der Tagespflege – und ganz spontan sogar der kleine Liam, der kurzerhand beim Ernten mitmachte und sichtlich Freude daran hatte.

In Schönebeck wird frisches Gemüse aus Hochbeeten und Pflanzkübeln gemeinsam geerntet. Foto: Humanas
Von der ersten Pflanze bis zum fertigen Dessert: Gemeinsam säen, ernten, verarbeiten und genießen – schöner kann Gartenarbeit kaum sein.
von Alica Warsawski | 3. Juli 2026
Wo Kinderlachen auf Lebenserfahrung trifft, entstehen besondere Momente. Genau das erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks Colbitz beim Besuch der Lerngruppe 1 der Johann Heinrich Schulze Grundschule.
Mit fröhlichen Sommerliedern und heiteren Gedichten zauberten die Schülerinnen und Schüler den Bewohnerinnen und Bewohnern ein Lächeln ins Gesicht. Gemeinsam wurde gesungen, geklatscht und gelacht – und für einen Moment rückten die Generationen ganz selbstverständlich zusammen.
Zum Abschied überreichten die Kinder selbstgebastelte Blumen als kleine Aufmerksamkeit. Das Team des Wohnparks bedankte sich mit einem leckeren Eis für den gelungenen Auftritt.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Wohnpark Colbitz und der Johann Heinrich Schulze Grundschule wird auch künftig fortgesetzt. Denn eines zeigt sich immer wieder: Wenn Jung und Alt Zeit miteinander verbringen, entstehen Begegnungen, die verbinden und lange in Erinnerung bleiben.

Selbstgebastelte Blumen als liebevolle Aufmerksamkeit zum Abschied für die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks Colbitz. Foto: Humanas
von Jennifer Lorbeer | 30. Juni 2026
Im Wohnpark Osterwieck wurde die Erdbeerzeit in vollen Zügen genossen – und das haben die Bewohnerinnen und Bewohner vor allem geschmeckt. Mit viel Engagement sowie Freude verarbeiteten die Bewohnerinnen Frau Ladde und Frau Wendt zahlreiche Erdbeeren und unterstützen damit den Nachtisch. Neben leckeren Eisbechern mit frischen Früchten konnten sich alle im Wohnpark zudem über Obsttorte mit Erdbeeren und Johannisbeeren freuen.

Zwei Bewohnerinnen unterstützen im Wohnpark Osterwieck beim Putzen der Erdbeeren. Foto: Humanas
Auch im Wohnpark Colbitz wurde sich zuletzt viel mit roten Früchten beschäftigt. Ob Johannisbeeren oder Kirschen – Betreuungskraft Katja Helmholz und Hausmeister Stefan Pazdyka haben die Früchte gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern direkt am Wohnpark gesammelt. Zurück im Wohnpark verarbeiteten die Seniorinnen und Senioren die gesammelten Johannisbeeren und Kirschen zusammen mit Hauswirtschaftsleitung Kathrin Holze zu leckerem Kuchen und auch Marmelade.

Frisch gesammelt und gemeinsam verarbeitet: Sommerfrüchte im Wohnpark Colbitz. Foto: Humanas
Rundum gelungene Beispiele für Alltagsbegleitung und die bereichsübergreifende Zusammenarbeit. So schmeckt der Sommer bei Humanas in Gemeinschaft besonders gut.