von Jennifer Lorbeer | 7. September 2026
Wählen bedeutet Mitbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe, deshalb haben die Teams der Wohnparks Magdeburg-Diesdorf und Bad Suderode Bewohnerinnen und Bewohner dabei unterstützt, ihr Wahlrecht bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt wahrzunehmen.
Im Magdeburger Wohnpark Diesdorf wurden Bewohnerinnen und Bewohner begleitet, die nicht selbstständig zum Wahllokal gelangen konnten oder deren Angehörige die Begleitung nicht übernehmen konnten. Andere hatten bereits per Briefwahl abgestimmt oder machten sich eigenständig beziehungsweise gemeinsam mit Angehörigen auf den Weg zur Wahl.

Im Magdeburger Wohnpark Diesdorf wurden Bewohnerinnen auf dem Weg zur Landtagswahl begleitet. Foto: Humanas
Auch im Wohnpark Bad Suderode stand die Unterstützung bei der Stimmabgabe im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern ging es zum Wahllokal, damit sie ihre Stimme persönlich abgeben konnten.

Im Wohnpark Bad Suderode ging es gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern zur Landtagswahl. Foto: Humanas
Die Teilnahme an Wahlen ist ein wichtiger Bestandteil gesellschaftlicher Teilhabe. Umso schöner, dass viele Bewohnerinnen und Bewohner die Gelegenheit genutzt haben, ihre Stimme bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt abzugeben. Die Wohnpark-Teams haben dazu beigetragen, dass dies für möglichst viele Menschen möglich war.
von Alexandra Borchert | 6. September 2026
Ein besonderer Filmnachmittag liegt hinter dem Humanas-Wohnpark Colbitz: Das Filmteam von Adler-Film Colbitz war zu Gast und zeigte den Bewohnerinnen und Bewohnern den Spielfilm „Ein Tag im April“. Die Resonanz war groß – viele Zuschauerinnen und Zuschauer waren sichtlich bewegt sowie begeistert von dem Film und der Geschichte, die darin erzählt wird.
Besonders schön: Der Film kommt direkt aus der Region. Entstanden ist er aus der Leidenschaft einer Gruppe von Film- und Geschichtsbegeisterten aus Colbitz. Viele Mitwirkende standen selbst vor der Kamera, andere waren hinter den Kulissen aktiv. So wurde aus einer regionalen Idee ein aufwendig produzierter Spielfilm, der mittlerweile sogar bei internationalen Filmfestivals Beachtung und mehrere Auszeichnungen gefunden hat.
Geschichte spiet vor Kriegsende
Der Film spielt am 12. April 1945 in Colbitz, wenige Wochen vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Im Mittelpunkt steht Feldwebel Wilhelm Schuppenhauer, der angesichts der näher rückenden amerikanischen Truppen eine mutige Entscheidung trifft: Er möchte Colbitz kampflos übergeben und damit die Bevölkerung, Flüchtlinge und Kriegsgefangene vor weiterer Gewalt und Zerstörung bewahren.
Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner war der Filmnachmittag deshalb etwas Besonderes. Viele kennen die Orte der Region, manche haben eigene Erinnerungen an vergangene Zeiten oder Geschichten aus der Familie. Und wenn dann Schauspielende und Filmteam persönlich vor Ort sind, wird aus einem Filmnachmittag schnell eine Begegnung mit der eigenen Heimatgeschichte.
Fazit der Teilnehmenden: Ein gelungener Nachmittag, eine bewegende Geschichte und ein schönes Beispiel dafür, wie Kultur und Geschichte Menschen miteinander verbinden können.
Ein herzliches Dankeschön an das gesamte Team von Adler-Film Colbitz für den Besuch im Wohnpark Colbitz und diesen besonderen Nachmittag!

Bewohnerinnen und Bewohner erleben gemeinsam mit den Filmschaffenden einen besonderen Kino-Nachmittag. Foto: Humanas
von Alexandra Borchert | 5. September 2026
Im Humanas-Wohnpark Grieben sind die vergangenen Sommertage gemeinsam genossen worden. Gemeinsames Gärtnern, ein buntes Sommerfest mit Flohmarkt und Livemusik sowie ein stimmungsvoller Lagerfeuerabend haben den Bewohnerinnen und Bewohnern im Wohnpark Grieben schöne Sommermomente beschert.
Dabei galt unter anderem: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Gemeinsam machten sich die Bewohnerinnen und Bewohner im Garten ans Werk, pflegten die Beete und sorgten dafür, dass das Wohnparkgelände weiterhin in voller Blüte steht. Als die letzten Sonnenstrahlen dann den Himmel in warme Farben tauchten, rückten die Menschen im Humanas-Wohnpark Grieben noch ein Stück näher zusammen.

Vorm sommerlichen Lagerfeuerabend packten die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks Grieben gemeinsam im Garten mit an und sorgten für ein gepflegtes Wohnparkgelände. Foto: Humanas
Beim anschließenden Sommerabend versammelten sie sich gemeinsam am knisternden Feuer. Stockbrot, leckere Würstchen und viele gute Gespräche sorgten für eine besondere Atmosphäre. Es wurde gelacht, gesungen und erzählt, während die Abendluft langsam kühler wurde und die letzten warmen Sommertage genossen wurden.
Cocktailzauber zum Sommerfest
Bereits zuvor hatte ein buntes Sommerfest unter dem Motto „Farbenrausch und Cocktailzauber“ für zahlreiche schöne Momente gesorgt. Bewohnerinnen und Bewohner konnten an einem kleinen Flohmarkt stöbern, gemeinsam Zeit verbringen und dabei erfrischende Cocktails genießen. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Ulli Kirsch, der mit seiner Musik beste Stimmung verbreitete.

Unter dem Motto „Farbenrausch und Cocktailzauber“ genossen die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks Grieben ein Sommerfest in geselliger Runde und in bunter Atmosphäre. Foto: Humanas
Unterstützung erhielt der Wohnpark von der Freiwilligen Feuerwehr Grieben. Die Kameradinnen und Kameraden stellten ein Zelt zur Verfügung und übernahmen das Grillen für die Gäste. Als Zeichen des Dankes überreichte Pflegedienstleiterin Melissa Alberts der Feuerwehr eine Spende.
Ob beim gemeinsamen Gärtnern, beim Sommerfest oder beim geselligen Beisammensein am Lagerfeuer: Die Veranstaltungen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig Gemeinschaft und Miteinander sind. So entstanden viele schöne Erinnerungen und unvergessliche Momente, die den Sommer im Humanas-Wohnpark Grieben besonders gemacht haben.

Mit Stockbrot, gegrillten Würstchen und vielen guten Gesprächen ließen die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks Grieben einen sommerlichen Tag am Lagerfeuer gemütlich ausklingen. Foto: Humanas
von Jennifer Lorbeer | 3. September 2026
Aus einer spontanen Idee ist im Wohnpark Brehna ein kreatives Projekt entstanden, das Generationen miteinander verbindet. Gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie dem Kooperationskindergarten Borstel wurde ein großer Lebensbaum gestaltet, der als liebevolle Erinnerung und Symbol für Gemeinschaft gewachsen ist.
Die Idee entstand rund um den Weltkindermaltag. Da das Wetter nicht zum Malen im Freien einlud, kam Teammitglied Steffi auf die Idee, einen Lebensbaum an die Wand zu bringen. Die Kinder des Kindergartens Borstel konnten sich mit ihren Handabdrücken verewigen und so ein ganz persönliches Zeichen hinterlassen.
Neben den Handabdrücken der Kinder haben auch die Handabdrücke der Bewohnerinnen und Bewohner aus Brehna ihren Platz gefunden. Tatkräftige Unterstützung erhielt das Projekt des Wohnpark-Teams von den Praktikantinnen Vivian und Jody, die den Baum mit viel Engagement und Kreativität gestaltet haben.
So ist über Wochen Schritt für Schritt ein besonderer Erinnerungsort entstanden, der die Verbundenheit zwischen Jung und Alt für die Zukunft sichtbar macht.

Der Lebensbaum im Wohnpark Brehna ist Stück für Stück gewachsen und wurde immer wieder um weitere Handabdrücke ergänzt. Foto: Humanas
von Jennifer Lorbeer | 2. September 2026
Mit 25 neuen Auszubildenden startet Humanas in das Ausbildungsjahr 2026/27. Buddy-Patenschaften, Azubi-Camp und individuelle Einarbeitung schaffen optimale Bedingungen für den Berufseinstieg.
Ausbildungsstart mit individueller Begleitung
Bei Humanas sind in diesem Ausbildungsjahr insgesamt 25 neue Auszubildende gestartet. Ab August bzw. September beginnen sechs Personen die Ausbildung zur Pflegefachkraft und 19 Menschen die einjährige Ausbildung in der Pflegehilfe. In nahezu allen Humanas-Wohnparks starten ein bis drei neue Nachwuchskräfte. Acht der neuen Auszubildenden waren zuvor bereits als Kolleginnen und Kollegen bei Humanas tätig. Zudem verstärken zwei angehende Pflegefachkräfte aus Indonesien sowie drei Pflegehilfeschülerinnen und -schüler aus Syrien und Indien die Teams.
„Eine gute Ausbildung bedeutet für uns weit mehr als die Vermittlung von Fachwissen”, erklärt Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas. „Wir möchten die Menschen von Anfang an begleiten, fördern und sie zu einem Teil unserer Gemeinschaft machen.” Mit Patenschaften, strukturierter Einarbeitung und gemeinsamen Veranstaltungen sollen dafür beste Voraussetzungen geschaffen werden.

Im Wohnpark beteiligt sich die Auszubildende Liah Apel (l.) am Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner im Magdeburger Wohnpark Hans-Grade-Straße. Foto: Humanas
Die 17-jährige Liah Apel fühlt sich schon zu Beginn ihrer Ausbildung im Magdeburger Wohnpark in der Hans-Grade-Straße wie angekommen. „Ich habe hier das Team und die Bewohnerinnen und Bewohner in meinem dreimonatigen Praktikum vorher kennengelernt”, erinnert sich die junge Magdeburgerin, die mit der einjährigen Ausbildung zur Pflegehelferin im September startet. Nach weiteren Praktika bei verschiedenen Unternehmen entschied sie sich bewusst für Humanas. Besonders die Arbeitsatmosphäre und die Menschen vor Ort hätten sie überzeugt.
Azubi-Camp und Kickoff fördern Gemeinschaft
Traditionell wurden Liah Apel und die anderen neuen Auszubildenden bereits Anfang August bei einer gemeinsamen Kickoff-Veranstaltung begrüßt. Dazu gehörte auch das mittlerweile etablierte Bootfahren in Magdeburg, in diesem Jahr Tretbootfahren im Rotehornpark. Später folgte ein dreitägiges Azubi-Camp mit Schulungen zu Themen wie Motivationstechniken, Lernstrategien, Hygienegrundlagen und wichtigen praktischen Inhalten für den Pflegealltag. Ein Azubi-Speed-Dating sorgte zudem dafür, dass sich die neuen Nachwuchskräfte untereinander kennenlernen und erste Kontakte knüpfen konnten.
„Unsere Auszubildenden sollen sich von Beginn an willkommen fühlen und wissen, dass sie jederzeit Unterstützung erhalten“, erklärt Jenifer Diedrich, Referentin für Aus- und Weiterbildung bei Humanas. „Durch unsere praxisnahen Schulungen, die enge Begleitung in den Wohnparks und den Austausch untereinander schaffen wir eine solide Grundlage für einen erfolgreichen Ausbildungsstart.”
Buddy-Patenschaften stärken den Ausbildungsalltag
Bewährt hat sich zum Ausbildungsstart auch die Humanas-interne Buddy-Patenschaften: Dabei erhält jede Auszubildende und jeder Auszubildende eine feste Ansprechperson aus dem jeweiligen Wohnpark-Team. Die Patinnen und Paten begleiten die Nachwuchskräfte im Arbeitsalltag, unterstützen bei Fragen und erleichtern die Orientierung in den ersten Monaten. Sichtbar wird die Patenschaft durch einen Button sowie eine Urkunde.
Wie wertvoll dieses Konzept sein kann, zeigt sich beispielsweise im Magdeburger Wohnpark Ulnerstraße. „Ich habe durchweg positive Erfahrung mit meinem Buddy gesammelt und freue mich umso mehr, diese Erfahrungen nun weitergeben zu dürfen”, berichtet Melanie Nachreiner, die ihre Ausbildung zur Pflegehelferin kürzlich abgeschlossen hat.

Kiara-Lynn Flörcke (l.) und ihre Buddy-Patin Melanie Nachreiner bei der Übergabe der Patenschaft im Wohnpark Ulnerstraße in Magdeburg. Foto: Humanas
Sie begleitet nun als Patin die 17-jährige Kiara-Lynn Flörcke, welche sich über die Patenschaft freut: „Wir mögen uns gern und ich erhoffe mir von der Zeit vor allem Zusammenhalt, Vertrauen und Unterstützung.” Und dies werde die Auszubildende bekommen, sichert ihr Melanie Nachreiner zu, denn die 42-jährige Magdeburgerin weiß aus eigener Erfahrung, wie hilfreich eine solche Begleitung beispielsweise bei schulischen Herausforderungen sein kann.
Strukturierte Einarbeitung in den Wohnparks
Neben der Buddy-Patenschaften setzt Humanas auf eine individuell abgestimmte Einarbeitung. Die zentrale Praxisanleitung hat einen Standard entwickelt, der neue Auszubildende systematisch an die Ausbildungsinhalte heranführt. Dazu gehört auch eine spezielle Azubi-Tour, welche im Dienstplan der jeweiligen Wohnparks vermerkt ist. Dabei lernen die Nachwuchskräfte die unterschiedlichen Versorgungsbereiche der ambulanten Pflege und Tagespflege, Bewohnerinnen und Bewohner sowie die vielfältigen Aufgaben im Pflegealltag individuell nach und nach kennen.
Insgesamt absolvieren damit derzeit 42 Auszubildende ihre Ausbildung bei Humanas. Darunter befinden sich auch internationale Nachwuchskräfte beispielsweise aus Marokko und Indonesien, die die Teams mit ihren Erfahrungen und Perspektiven bereichern.
von Jennifer Lorbeer | 1. September 2026
Selbst gebackener Kuchen, frischer Kaffee und gute Gespräche: Die von Bewohnerinnen und Bewohnern initiierte Kaffeerunde im Wohnpark Hans-Grade-Straße fördert Gemeinschaft und Selbstständigkeit.
Im Magdeburger Wohnpark Hans-Grade-Straße wird Gemeinschaft aktiv gelebt. Seit neuestem treffen sich Bewohnerinnen und Bewohner aus der Wabe und den Reihenhäusern wöchentlich zu einer gemeinsamen Kaffeerunde. Die Idee dafür stammt aus der Bewohnerschaft selbst. Mit dem Wunsch, bestehende Kontakte zu pflegen und neue Bekanntschaften zu knüpfen, haben sie das Kaffeekränzchen eigenständig organisiert.

Bei Kaffee und Kuchen werden im Wohnpark Hans-Grade-Straße Kontakte gepflegt und neue Bekanntschaften geschlossen. Foto: Humanas
Für die Treffen wird fleißig gebacken. Die Bewohnerinnen und Bewohner bereiten den Kuchen selbst zu und bringen diese zur Kaffeerunde mit. Da Backen im Wohnpark ohnehin ein beliebtes Hobby ist, entsteht jedes Mal eine vielfältige Auswahl an süßen Leckereien. Kaffee und die Räumlichkeiten in der Tagespflege stellt der Wohnpark zur Verfügung.
Die Kaffeerunde zeigt, was das Konzept von Humanas ausmacht: Menschen gestalten ihren Alltag nach ihren eigenen Wünschen und Möglichkeiten. Eigeninitiative, Mitbestimmung und gelebte Nachbarschaft tragen dazu bei, Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten. Gleichzeitig entstehen Begegnungen, die den Alltag bereichern und das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Bei Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen wird gelacht, erzählt und gemeinsam Zeit verbracht. So kann sich die Kaffeerunde zu einem festen Bestandteil des Wohnparklebens geworden und ein schönes Beispiel dafür, wie Bewohnerinnen und Bewohner ihren Wohnpark-Alltag aktiv mitgestalten.

Für das Kaffeekränzchen wird von den Teilnehmenden selbst gebacken. Foto: Humanas