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Partnerschaft mit Genuss: Humanas und Alexmenü arbeiten zusammen

Partnerschaft mit Genuss: Humanas und Alexmenü arbeiten zusammen

Humanas kooperiert seit diesem Jahr mit dem traditionsreichen Familienunternehmen Alexmenü. Das Pflegeunternehmen und die Essenslieferungsfirma wollen in den Wohnparks die frisch zubereiteten Speisen ergänzen und für mehr Flexibilität sorgen.

„Ich bin wirklich zufrieden, weil es besonders den Wochenenddienst entlastet und gut schmeckt – aber ich habe einen Kritikpunkt”, beginnt Hauswirtschaftsleiter Steffen Halm im Humanas-Wohnpark Diesdorf bei der Begegnung mit Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü. „Das Hühnerfrikassee könnte ruhig noch eine Prise mehr Salz vertragen.” „Alles klar, danke. Das gebe ich an unsere Produktion weiter”, nimmt Adrian Krotki die Anmerkung mit einem Lächeln zur Kenntnis.

Und genau dieser direkte, unkomplizierte Austausch sei bei der Zusammenarbeit so wertvoll, stellt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch zufrieden fest: „Uns war wichtig, dass unsere Teams mit der externen Essenslieferungen unterstützt werden, falls sie es wünschen, und dass wir auf Augenhöhe zusammenarbeiten.” Für Adrian Krotki, der seit 2021 Gesellschafter und Geschäftsführer von Alexmenü ist, ist die Kooperation auch mehr als eine klassische Geschäftsbeziehung: „Wir stehen für ehrliches, hausgemachtes Essen aus der Region für die Region und damit passt es perfekt, dass wir mit Humanas zusammenarbeiten – weil beide Seiten die gleichen Werte leben.”

Austausch vor Ort im Humanas-Wohnpark Magdeburg-Diesdorf: Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (2. v. r.), unterhält sich mit Sven Siebold, Referent für Einkauf und Hauswirtschaft (v. l.), Hauswirtschaftsleiter Steffen Halm und Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas, über die Essensplanung. Foto: Humanas

Austausch vor Ort im Humanas-Wohnpark Magdeburg-Diesdorf: Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (2. v. r.), unterhält sich mit Sven Siebold, Referent für Einkauf und Hauswirtschaft (v. l.), Hauswirtschaftsleiter Steffen Halm und Fabian Biastoch, Geschäftsführer von Humanas, über die Essensplanung. Foto: Humanas

Und nicht nur in den Werten wie Offenheit, Regionalität und Zufriedenheit stimmen die Unternehmen überein. Auch die Geschäftsführer, die sich über die Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalt kennengelernt haben, ähneln sich in Vita und Person. Beide sind als Nachfolger derselben Generation in die Geschäftsführung ihrer Familienunternehmen eingestiegen, stammen aus Sachsen-Anhalt und waren sogar bis vor Kurzem unwissend an derselben Schule.

Auch auf operativer Ebene ist die Kooperation bereits in der Anlaufkurve mit Test-Wohnparks erfolgreich. „Die ersten Wochen in unseren Magdeburger Wohnparks verliefen durchweg positiv”, erklärt Sven Siebold, der als Referent für Einkauf und Hauswirtschaft die Organisation im Hintergrund übernommen hat. „Die Standorte erhalten wöchentlich ein wechselndes Angebot aus verschiedenen Hauptkomponenten, die sie auswählen und mit denen sie ihren Essensplan gestalten können.” Am Tage müssen dann nur noch Beilagen zubereitet werden.

Cook-&-Chill-Verfahren für hohe Qualität

Das aktuelle Sortiment umfasst mehr als 40 Speisekomponenten – von klassischer Soljanka über Kohlrouladen bis hin zu Suppen. Die Speisen werden im Cook‑&‑Chill-Verfahren zubereitet, bei dem sie nach dem Kochen schnell heruntergekühlt und bis zu drei Wochen haltbar gemacht werden, ohne an Qualität zu verlieren. „Das läuft auch unkompliziert und störungsfrei”, stellt Monika Kohls fest, die wegen des speziellen Zubereitungsverfahrens bei Alexmenü 2001 als Köchin und Produktentwicklerin angefangen hat und eine von rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist. „Allerdings stellt uns das Salz immer wieder vor Herausforderungen, weil sich die Intensität mit der Lagerung verändert.”

Trotz des Salz-Feedbacks möchte Steffen Halm zukünftig nicht mehr auf das Angebot von Alex Menü verzichten. Zum einen erleichtere es die Essensplanung der Wochenenden, wenn er nicht im Dienst ist und zum anderen mögen die Bewohnerinnen und Bewohner die Gerichte sehr. „Am liebsten essen sie die Suppen und Eintöpfe”, berichtet der Diesdorfer Hauswirtschaftsleiter, der seine Essensplanung auf die individuellen Bedürfnisse anpasst. „Nicht alle mögen gern Süßspeisen wie Milchreis oder essen ‘Lose Wurst’ – das muss man bei der Bestellung zusätzlich beachten.”

Ausweitung auf Wohnparks in Harz und Altmark

Und genau in diesen individuellen Ansprüchen liegt die nächste Aufgabe der Kooperation von Humanas und Alexmenü. Die Zusammenarbeit soll nämlich ausgebaut und kurzfristig auf weitere Humanas-Standorte in der Region ausgeweitet werden –langfristig sollen aber auch Wohnparks im Harz und in der Altmark beliefert werden. Dass es hier neue, kulinarische Ansprüche geben wird, darauf sind die Verantwortlichen beider Unternehmen eingestellt, und auch darauf, dass die Logistik geplant werden muss.

„Aber ich denke, wenn wir weiterhin miteinander kommunizieren und planen, steht auch diesem Schritt nichts im Weg”, sagt Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch und Adrian Krotki ergänzt: „Diese Kooperation hat ja auch immer wieder gezeigt, wie gut es funktionieren kann, wenn sich regionale Unternehmen gegenseitig unterstützen.” Auch in diesen Punkten stimmen die beiden Geschäftsführer überein und Fabian Biastoch schließt: „Am Ende profitieren vor allem die Menschen – die, die bei uns leben und

Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (3. v. r.) mit seinem Team: Fuhrparkleiter Sascha Johannsen (v. l.), Monika Kohls, Produktentwicklerin und Köchin, Robin Sticherling, Teamleiter der warmen Küche und Koch, Prokuristin Isabell Scheller und Robert Mucha, Kundenbetreuer bei Alexmenü. Foto: Humanas

Adrian Krotki, Geschäftsführer von Alexmenü (3. v. r.) mit seinem Team: Fuhrparkleiter Sascha Johannsen (v. l.), Monika Kohls, Produktentwicklerin und Köchin, Robin Sticherling, Teamleiter der warmen Küche und Koch, Prokuristin Isabell Scheller und Robert Mucha, Kundenbetreuer bei Alexmenü. Foto: Humanas

Brot und Salz für erste Bewohnerin im Wohnpark Irxleben

Brot und Salz für erste Bewohnerin im Wohnpark Irxleben

Helga Kazzer ist als eine der ersten Bewohnerinnen am jüngsten Humanas-Standort traditionell begrüßt worden. Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube und ihr Team hießen die 87-Jährige mit Brot und Salz im Wohnpark Irxleben herzlich willkommen. 

„Ich habe den Wohnpark selbst mit ausgesucht“, berichtet Helga Kazzer, die Anfang Juli ein Einzimmerapartment im Wohnpark Irxleben bezogen hat. Bereits nach den ersten Tagen fühle sie sich wohl in ihrem neuen Umfeld und sei sehr zufrieden. Dazu trägt auch die Nähe zu ihrer Familie bei: Angehörige aus Irxleben und Hohenwarsleben besuchen sie täglich und bringen sich in den Wohnpark-Alltag ein.

Für einen besonders herzlichen Empfang hatte das Team um Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube ein kleines Brot und Salz vorbereitet. Die traditionelle Geste steht bei Humanas für Glück, Gesundheit und ein gutes Ankommen im neuen Zuhause. Zusätzlich sorgte ein dekorativer Froschkönig für Freude bei Helga Kazzer, der fortan ihr Zimmer schmücken soll. Die Geste soll den Start in den neuen Lebensabschnitt erleichtern und unterstreicht zugleich die familiäre Atmosphäre der Wohnparks.

Neben traditionellem Brot und Salz hat sich Bewohnerin Helga Kazzer in Irxleben auch über einen dekorativen Froschkönig gefreut. Foto: Humanas

Neben traditionellem Brot und Salz hat sich Bewohnerin Helga Kazzer in Irxleben auch über einen dekorativen Froschkönig gefreut. Foto: Humanas

Der Humanas-Standort in Irxleben ist der 25. Wohnpark des familiengeführten Pflegeunternehmens. Darin gibt es neben 27 barrierefreien Einzimmerapartments, inklusive Badezimmer und kleiner Terrasse, verschiedene altersgerechte Betreuungsangebote in wohnortnaher Umgebung. Schon vor einigen Wochen startete das zehnköpfige Team um Pflegedienstleiterin Jacqueline Kube – und nun ziehen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner nach und nach ein.

Für Helga Kazzer, die früher in Magdeburg gelebt hat, ist der Beginn im Wohnpark schon einmal gelungen. Und damit stand es auch außer Frage, dass das Brot zum Abendbrot mit ihren neuen Nachbarinnen und Nachbarn teilt. So wurde aus dem symbolischen Willkommensgeschenk direkt eine Gelegenheit für erste gemeinsame Gespräche und Begegnungen.

Zielitzer Team gratuliert Hanna Heuer mit Ständchen zum 102. Geburtstag

Zielitzer Team gratuliert Hanna Heuer mit Ständchen zum 102. Geburtstag

Ein besonderes Jubiläum hat Hanna Heuer im Humanas-Wohnpark Zielitz gefeiert: Am Montag, 22 Juni 2026, ist die Bewohnerin 102 Jahre alt geworden. Gemeinsam mit ihrer Familie und dem Wohnpark-Team erlebte sie einen Tag voll herzlicher Glückwünsche, mit kleinen Überraschungen und einer Gesangseinlage der Kolleginnen und Kollegen.

Als Hanna Heuer am Morgen ihres 102. Geburtstages aus ihrem Apartment im Humanas-Wohnpark Zielitz tritt, wird sie von liebevoller Dekoration, bunten Blumen und lächelnden Gesichtern begrüßt. Neben ihren Nachbarinnen und Nachbarn reiht sich auch das Wohnpark-Team in die Reihe der Gratulierenden ein – und überrascht die Jubilarin mit einem kleinen Ständchen.

„Es ist etwas ganz Besonderes, Menschen wie Frau Heuer auf ihrem Lebensweg ein Stück begleiten zu dürfen”, sagte Fabian Biastoch, der als Geschäftsführer von Humanas ebenfalls zum Überbringen von Glückwünschen und Blumen nach Zielitz gekommen ist. „102 Jahre sind beeindruckend und wir wünschen ihr von Herzen vor allem Gesundheit und weiterhin viele schöne Momente in unserem Wohnpark.“

Seit 2020 Teil des Wohnparks Zielitz

Seit Mai 2020 lebt Hanna Heuer bei Humanas und gehört zu den ersten Bewohnerinnen und Bewohnern des Standortes Zielitz. Geboren wurde die 102-Jährige am 22. Juni 1924 in Schwanebeck und lebte in Barleben und auch in Magdeburg. Als Erzieherin war sie viele Jahre im Kindergarten Barleben, später in Zielitz tätig und hat dort viele Generationen von Kindern beim Aufwachsen begleitet.

Früher hat die Jubilarin viel Zeit mit Gartenarbeit verbracht, heute genießt sie die Sonne und singt zudem noch immer gern. Die Geburten ihrer drei Töchter waren für Hanna Heuer ein besonderes Erlebnis, außerdem hat sie einen Enkelsohn. Ihren Geburtstag feierte die 102-Jährige – neben der Geburtstagsrund im Wohnpark – auch mit ihren Angehörigen bei Kaffee und Kuchen.

„Hanna Heuer ist eine besondere Persönlichkeit in unserem Wohnpark”, stellt die stellvertretende Pflegedienstleiterin Katharina Horn, die auch zu den Gratulierenden gehört, fest. „Mit ihrer ruhigen Art, aber auch ihrem eigenen Kopf, gehört sie einfach zu uns und es freut uns, dass wir diesen besonderen Tag mit ihr feiern können.” Für ihr neues Lebensjahr wünscht sich Hanna Heuer vor allem Gesundheit – und weiterhin viele schöne Momente in ihrer Nachbarschaft im Wohnpark Zielitz. 

Schlüsselübergabe zur Eröffnung des Wohnparks Wefensleben

Schlüsselübergabe zur Eröffnung des Wohnparks Wefensleben

Mit einem vielseitigen Programm wurde der Humanas-Wohnpark Wefensleben feierlich eröffnet. Neben der Geschäftsführung des Pflegeunternehmens hat auch Bürgermeister Marko Bader seine Glückwünsche an das Team um Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser überbracht.

Am Mittwoch, den 17. Juni 2026, wurde im Wohnpark Wefensleben die offizielle Eröffnung gefeiert – genau neun Monate nach dem Kick-Off des Teams im September des vergangenen Jahres. Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Gästen aus der Gemeinde kamen das Wohnpark-Team und die Humanas-Geschäftsführung zusammen, um diesen besonderen Meilenstein zu zelebrieren.

Wohnpark ist Teil der Gemeinde

„Heute feiern wir mit dem zehnköpfigen Team und sobald der Wohnpark komplett belegt ist, werden hier mindestens 20 Arbeitsplätze entstanden sein“, erklärte Ina Kadlubietz, Geschäftsführerin von Humanas und Geschäftsführer Fabian Biastoch ergänzte: „Wir freuen uns zu sehen, dass erste Kontakte beispielsweise zur Feuerwehr geknüpft worden sind und der Wohnpark schon Teil der Gemeinde ist.“ Im Oktober 2025 ist der erste Bewohner eingezogen und vor wenigen Wochen wurde mit der Übergabe des letzten Gebäudeteils der Wohnpark fertiggestellt.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher feierten die Eröffnung des Humanas-Wohnparks in Wefensleben. Foto: Humanas

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher feierten die Eröffnung des Humanas-Wohnparks in Wefensleben. Foto: Humanas

Der Wohnpark Wefensleben bietet moderne Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Pflegebedarf. Insgesamt sind in der sogenannten „Wabe”, dem Kernstück des Wohnparks, 28 barrierefreie Einzimmerappartements sowie in drei Reihenhäusern insgesamt 30 Zweiraumwohnungen entstanden. Die Kombination aus selbstbestimmtem Wohnen und einer Rund-um-die-Uhr-Versorgung sorgt für Sicherheit und Lebensqualität im Alltag.

Übergabe des Wohnpark-Schlüssels

Ricky Gruß, Pflegedienstleiter des zuletzt eröffneten Humanas-Wohnparks in Magdeburg-Diesdorf, überreichte Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser traditionell den selbst gestalteten, symbolischen Wohnpark-Schlüssel – verbunden mit zahlreichen Glückwünschen. Und auch Bürgermeister Marko Bader kam später dazu und beglückwünschte das Team zum nächsten Meilenstein.

Neben den Humanas-Geschäftsführenden Fabian Biastoch (v.r.) und Ina Kadlubietz wurde Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser auch von Bürgermeister Marko Bader zur Eröffnung des Wohnparks Wefensleben beglückwünscht. Foto: Humanas

Neben den Humanas-Geschäftsführenden Fabian Biastoch (v.r.) und Ina Kadlubietz wurde Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser auch von Bürgermeister Marko Bader zur Eröffnung des Wohnparks Wefensleben beglückwünscht. Foto: Humanas

Ihre persönlichen Wünsche für die Zukunft ließ im Anschluss das Team auf kleinen Karten an bunten Wunschballons aufsteigen. Neben einem DJ sorgten zudem die Ummendorfer Tanzkids sowie die Wefensleber Line-Dance-Gruppe für Unterhaltung.

„Bis heute war es eine aufregende und spannende Zeit, die wir im Wohnpark erlebt haben”, sagte Pflegedienstleiterin Tanja Hochheuser. „Ich möchte für das Vertrauen danken und allen, die Teil dieses Weges waren, die uns unterstützt und heute auch beglückwünscht haben. Nun freue ich mich darauf, was die Zukunft für uns bereithält.“

Auch die Mitarbeitenden des Sanitätshauses MOT waren bei der Feierlichen Eröffnung in Wefensleben vor Ort und haben Besuchende beraten. Foto: Humanas

Auch die Mitarbeitenden des Sanitätshauses MOT waren bei der Feierlichen Eröffnung in Wefensleben vor Ort und haben Besuchende beraten. Foto: Humanas

 

Ehemalige kehren in Alte Schule Bad Suderode zurück

Ehemalige kehren in Alte Schule Bad Suderode zurück

Ein besonderer Besuch hat ehemalige Mitarbeitende sowie frühere Schülerinnen und Schüler in die Alte Schule in Bad Suderode zurückgeführt. Heute ist das Gebäude an der Nordhäuser Heerstraße 20 zwar Teil des 22. Humanas-Wohnparks, aber für die Besuchenden nach wie vor ein Ort, der ihre Kindheit und ihr Berufsleben geprägt hat.  

Fast ehrfürchtig betreten die mehr als 20 Männer und Frauen das ihnen altbekannte Gebäude, dass sich durch den Umbau in den vergangenen zwei Jahren stark verändert hat. „Aber hier ist nach wie vor die Treppe, auf der immer die Fotos zur Einschulung gemacht worden sind – die ‘Einschulungstreppe’”, erinnert sich Pia Bohrmann, die das Gebäude seit gut 35 Jahren nicht mehr betreten hat. „Seit meinem Abschluss in der 10. Klasse bin nicht einmal hier drin gewesen, obwohl ich gar nicht weit weg wohne.” Ein besonderes Erlebnis, was sie gemeinsam mit Mutter Christina Hölzer teilt, die hier selbst als Lehrerin viele Jahre gearbeitet hat.  

Schülerin, Lehrerin und Schulleiterin

Im Rahmen einer gemeinsamen Führung mit Dirk Haberhauer, Hausmeister im Humanas-Wohnpark Bad Suderode, erkunden die Besucherinnen und Besucher die Räumlichkeiten der ehemaligen Schule. Organisiert wurde der Besuch von Helga Wagener, die selbst zehn Jahre lang Schülerin an der Schule war – und später in anderer Position zurückkehrte. „1974 wurde ich hier als Lehrerin tätig, später war ich Schulleiterin der Grundschule”, erzählt Helga Wagener. „Für die Ausbildung der Kinder war alles da: wir hatten den Schulhof mit Spielmöglichkeiten, dabei einen schönen Sportplatz, eine Turnhalle und die Kinder konnten in der Schule Mittagessen, also insgesamt wirklich optimal.”  

Eine ehemalige Lehrerin hat beim Besuch des Wohnparks Bad Suderode ihr altes Klassenzimmer entdeckt. Foto: Humanas

Eine ehemalige Lehrerin hat beim Besuch des Wohnparks Bad Suderode ihr altes Klassenzimmer entdeckt. Foto: Humanas

Und auch Führungsgast und ehemaliger Hausmeister Heinz Röseberg hat vor seiner beruflichen Tätigkeit die Alte Schule als Schüler kennengelernt: „Ich bin hier von 1958 bis 1968 zur Schule gegangen, habe dann Werkzeugbauer gelernt und ab Mitte der Neunziger bis zum Auszug der Schule hier als Hausmeister gearbeitet.” Zur Eröffnung des Humanas-Wohnparks war er wiederum schon einmal hier und hatte sich angeguckt, wie sein früherer Schul- und Arbeitsort nun aussieht. Und auch Dirk Haberhauer, der wiederum heute als Hausmeister vor Ort tätig ist und die Besuchenden begleitet, hat die Räumlichkeiten der Alten Schule schon als Schüler kennengelernt.

Schwiegermutter in der Tagespflege

„Es war absolut spannend, nach so vielen Jahren wieder hier zu sein”, stellt Pia Bohrmann fest. Als Teil des Rundgangs schaut sie sich zudem in der Wabe, das Kernstück des Wohnparks, um – und trifft dort auf ihre Schwiegermutter Bärbel Bohrmann, die seit einigen Monaten die Tagespflege des Wohnparks besucht. Nicht Pia Bohrmanns erste zufällige Begegnung heute: „Ich habe auch meine ehemalige Klassenlehrerin getroffen, durch die meine Schulzeit wirklich schön geworden ist.”

Insgesamt hat der Besuch der Ehemaligen deutlich gemacht, dass die Alte Schule auch in ihrer neuen Nutzung als Wohnpark ein Ort der Begegnungen geblieben ist. Ein Ort, der weiterhin von Erinnerungen, Geschichten und Menschen geprägt sein wird, die ihn über weitere viele Jahre mit Leben füllen werden. 

Helga Wagener hat als ehemalige Lehrerin und Schulleiterin das Treffen in der Alten Schule in Bad Suderode organisiert. Hausmeister des Humanas-Wohnparks Dirk Haberhauer war früher selbst Schüler an der Schule und führte die Gruppe durch das Gebäude. Foto: Humanas

Helga Wagener hat als ehemalige Lehrerin und Schulleiterin das Treffen in der Alten Schule in Bad Suderode organisiert. Hausmeister des Humanas-Wohnparks Dirk Haberhauer war früher selbst Schüler an der Schule und führte die Gruppe durch das Gebäude. Foto: Humanas

Humanas-Bewohner hebt beim Flughafenfest ab

Humanas-Bewohner hebt beim Flughafenfest ab

Günter Richter aus dem Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn hat beim großen Flughafenfest Magdeburg einen ganz besonderen Tag erlebt. Im Rahmen des 90-jährigen Jubiläums auf dem Flughafen hat das Pflegeunternehmen ihm einen Wunsch erfüllt, der in Erinnerung bleibt.

Die Faszination für die Fliegerei begleitet Günter Richter bereits sein ganzes Leben. Schon als Kind stand er am Zaun eines kleinen Flugplatzes bei Gröbzig und beobachtete die Segelflieger am Himmel. Der Wunsch, selbst einmal abzuheben, ließ ihn seitdem nicht mehr los.

Tag rund um Flug-Leidenschaft

Als Partner des 90-jährigen Jubiläums des Flughafens in Magdeburg hat meubleboutique.livem Bewohner des Wohnparks Friedrichsbrunn und seiner Frau Monika Richter einen besonderen Tag rund um diese Leidenschaft ermöglicht. Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch begleitete die beiden und hat den Tag gemeinsam mit ihnen bei dem großen Flugplatzfest verbrachte.

Günter und Monika Richter aus dem Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn haben das Flughafenfest in Magdeburg besucht und einen Rundflug mit der historischen Dornier Do 27 erlebt. Foto: Humanas

Günter und Monika Richter aus dem Humanas-Wohnpark Friedrichsbrunn haben das Flughafenfest in Magdeburg besucht und einen Rundflug mit der historischen Dornier Do 27 erlebt. Foto: Humanas

Die Welt von oben entdecken, Flugzeuge beobachten und die besondere Atmosphäre auf Flugplätzen erleben – diese Leidenschaft begleitet ihn seit Jahrzehnten. Mit 14 Jahren wollte er bereits den Segelschein machen, doch seine Eltern lehnten dies ab. Losgelassen hat ihn die Begeisterung dennoch nie.

Erst viele Jahre später erfüllte sich der heute 76-Jährige seinen Traum vom Fliegen: Zu seinem 70. Geburtstag durfte er erstmals im Cockpit eines Segelflugzeugs Platz nehmen. Aus dem einmaligen Erlebnis wurde schnell mehr –  Günter Richter wurde Flugschüler, führte ein Flugbuch und vertiefte seine Kenntnisse rund um die Fliegerei. Bis heute schreibt er Bücher über das Fliegen, die damit verbundenen Emotionen und die besondere Faszination des Abhebens.

Zwischen Flugzeugen und Vorführungen

So war das Flugplatzfest in Magdeburg viel mehr als nur ein Ausflug für den Flug-Fan. Zwischen historischen Flugzeugen, moderner Luftfahrttechnik und spektakulären Flugvorführungen genossen Günter und Monika Richter die besondere Atmosphäre. Gemeinsam mit Fabian Biastoch verfolgten sie die Flugschau und kamen immer wieder über Flugzeuge, Technik und die Geschichte der Luftfahrt ins Gespräch.

Besonders bewegend war für das Paar der gemeinsame Rundflug mit der historischen Dornier Do 27 über Magdeburg. Aus der Luft bot sich ein ganz neuer Blick auf die Landeshauptstadt und ihre Umgebung. Für Günter Richter war dieser Moment ein erneutes Eintauchen in eine Leidenschaft, die ihn sein Leben lang begleitet hat. „Es gibt nichts Schöneres als Fliegen“, stellte der 76-Jährige für sich fest. 

Auch die Flugshow sorgte für besondere Momente. Als mehrere Flugzeuge ein Herz an den Himmel zeichneten, machte Monika Richter ihren Lebensgefährten darauf aufmerksam: „Hast du das Herz gesehen?“ Seine Antwort kam prompt: „Extra für Humanas!“

Humanas-Beteiligung als Gemeindepartner

„Wir verstehen uns nicht nur als Pflegeunternehmen, sondern als aktiven Teil der Region und festen Partner in den Gemeinden, in denen wir verortet sind“, erklärt Fabian Biastoch die Beteiligung von Humanas an Veranstaltungen wie Air Magdeburg. „Zugleich sollen unsere Bewohnerinnen und Bewohner ihren normalen Alltag weiterleben – und manchmal ist es eben nicht nur Kochen und Handwerken, sondern eben auch das Fliegen.”

Für Günter und Monika Richter bleibt der Tag nicht nur wegen der beeindruckenden Flugzeuge und Vorführungen in Erinnerung, sondern vor allem wegen der gemeinsamen Erlebnisse – der Möglichkeit, eine lebenslange Leidenschaft noch einmal ganz nah erleben zu dürfen. 

Der 76-jährige Günter Richter (l.) aus dem Wohnpark Friedrichsbrunn verfolgt gemeinsam mit Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch die Flugschau beim Flughafenfest in Magdeburg. Foto: Humanas

Der 76-jährige Günter Richter (l.) aus dem Wohnpark Friedrichsbrunn verfolgt gemeinsam mit Humanas-Geschäftsführer Fabian Biastoch die Flugschau beim Flughafenfest in Magdeburg. Foto: Humanas